Zeugin der Anklage
Der Erfolg der „Welle“ hat Folgen: erste SchauspielerInnen werden von anderen Theaterprojekten abgeworben. Was zunächst für Ärger sorgt, löst sich später aber in Wohlgefallen auf, denn die Betroffenen spielen dann eben in zwei Produktionen mit. Erste Starallüren bleiben dennoch nicht aus.
Wir entscheiden uns für Agatha Christies „Zeugin der Anklage“, da es sich hier um einen wirklich spannenden Krimi mit eindrucksvollem Ende handelt. Quasi Richterin Barbara Salesch live. Nur mit besseren SchauspielerInnen.
Für die Aufführungen selbst lassen wir es krachen: Es gibt ein richtiges Bühnenbild, das aufwändig geplant und gebaut wird. Mehr und mehr Schüler und Lehrer werden für die MLKS-Theater-AG aktiv. Wir leihen uns im Kostümverleih Originalkostüme aus den 50er Jahren aus. Es werden noch weitere Scheinwerfer gekauft, bei OBI für € 9,95- das Stück (etwas Anderes können wir uns immer noch nicht leisten).
Das Publikum kommt wieder in Scharen, schaut sich das Ergebnis unserer wirklich harten Arbeit an – und findet’s scheinbar richtig gut. In der Tat, es ist mit dem bloßen Auge eine wirkliche Entwicklung zu erkennen, und zwar sowohl hinsichtlich des Schauspielens, als auch der Ausstattung. Wir sind auf einem guten Weg.













